Mitarbeiter-Interview mit unserem Netzwerk- und Security-Consultant David

Seit zwei Monaten verstärkt David unser Team als Consultant in den Bereichen Netzwerk und Security. Wir freuen uns, dass er mit uns über seinen neuen Job spricht und wie er die ersten Tage bei GODYO erlebt hat.

Hallo, ich bin David. 24 Jahre alt und komme aus der Region Gotha. Beruflich bin ich schon etwas rumgekommen: Vom großen IT-Systemhaus, über den öffentlichen Dienst bis hin zum kleinen IT-Systemhaus war alles dabei.

Meine Freizeit dreht sich zu 85 % um Autos. Aktuell führe ich eine Vollrestauration an einem japanischen Klassiker durch. Beim Schrauben (und auch dem damit verbundenen Fluchen) kann ich einfach abschalten. Zudem gehe ich gerne Downhill-Biken, versinke aber auch mal abends in Videospielen.

Wir freuen uns sehr, dich als neuen Kollegen an unserer Seite zu haben. Erzählst du uns, wie deine Bewerbung damals ablief?

Auf der Plattform Xing hatte mich eine Headhunterin angeschrieben. Etwa drei Tage nach dem Erstinterview wurde ein persönlicher Kontakt mit Dagmar hergestellt. Ein schneller persönlicher Kontaktaufbau war mir damals besonders wichtig. Beim ersten Kontakt mit GODYO ist mir besonders die Ehrlichkeit in Erinnerung geblieben. Letztendlich überzeugt haben mich die Flexibilität, das ehrliche Auftreten und das Gefühl, hier direkt aufgenommen zu werden.

Du bist nun also Consultant für Netzwerk und Security bei uns, aber was machst du da eigentlich so?

Meine Aufgaben decken das gesamte Spektrum der Kundenprojektierung ab.

Der Beginn eines neuen Projektes ist in der Regel eine Kundenanfrage oder eine öffentliche Ausschreibung. Sollte die Anfrage noch nicht spezifisch genug sein, was sie selten ist, gehen wir in ein sogenanntes Pre-Sales-Meeting mit dem Kunden. Dort werden die Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen des Kunden aufgenommen. Danach kommt es darauf an, ob der Kunde mir alle benötigten Daten liefern kann. Wenn das nicht der Fall ist, wird ein Termin vor Ort vereinbart, um die bestehende Umgebung aufzunehmen und sich alles anzuschauen – zum Beispiel, ob die Verkabelung passt oder die Racks ausreichen.

Auf der Basis dieser Informationen wird dann eine Konfiguration erstellt, die den Anforderungen entspricht. Daraufhin werden die Hersteller verglichen und alles gemacht, was dazu führt, dass der Kunde nach dem Projekt eine deutliche Verbesserung feststellen kann.

Nach der Fertigstellung einer Konfiguration, der Einholung der besten Preise durch den Vertrieb und meiner Einschätzung der Umsetzungsdauer sowie der Beauftragung durch den Kunden, geht es an die Umsetzung.

Die Vorbereitung und Grundkonfiguration der Hardware findet bei uns im Hause, in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden, statt. So können wir in Ruhe alles vorbereiten und müssen dann beim Kunden nur noch alles einbauen und umstecken.

Dazu gehört natürlich auch die Dokumentation aller Schritte, welche einerseits dem Kunden hilft, sein Netzwerk zu verstehen wie auch andererseits unserem IT-Service, um den Kunden später bestmöglich betreuen und unterstützen zu können.

Neben dem Projektgeschäft kommt es in projektärmeren Zeiten vor, dass ich aktiv den IT-Service entlaste. Hier übernehme ich beispielsweise Tickets (VPN-Nutzer anlegen, Firewall-Regeln bauen etc.) oder beschäftige mich mit komplexeren Fehlersuchen, bei denen ich mir gerne den Kopf zerbreche, um eine Lösung zu finden. Falls ich mal nicht weiter komme, weiß ich, dass ich mich immer auf die Hilfe der Kolleginnen und Kollegen aus den jeweiligen Fachbereichen verlassen kann. Einzelspieler muss hier keiner werden.

Sollten auch alle Tickets erledigt sein befasse ich mich mit technischen Neuerungen – auch außerhalb des Netzwerkumfeldes. Auf dem aktuellen Stand zu bleiben ist das A und O, um dem Kunden die Technologie von Morgen bereitstellen zu können. Das kann zum Beispiel das Einlesen in bestimmte Konfigurationsmethoden oder das Evaluieren neuer Hersteller oder gänzlich neuer Produkte sein.

Was war bisher deine größte Herausforderung?

Das war die Migration bei einem Kunden von einer Zyxel auf eine Sophos XG Firewall. Insbesondere deswegen, weil die neuen Technologien der XG in der alten Umgebung noch nicht vorhanden waren und komplett neu eingeführt werden mussten.

Würdest du sagen, dass es Eigenschaften gibt, die für die Ausübung dieses Berufs besonders wichtig sind?

Für den Beruf als Consultant braucht es vor allem das Interesse für ein bestimmtes Gebiet, in dem man sich ständig weiterbilden muss. Gleichzeitig sollte man ein sicheres Auftreten haben und immer einen kühlen Kopf bewahren können.

Du bist zwar noch nicht so lange bei uns, aber hast du dich bereits eingelebt und die Kolleginnen und Kollegen kennen lernen können?

Ja, habe ich auf jeden Fall. Ich hatte bisher noch in keiner anderen Firma so eine gute Aufnahme. Bereits am dritten Tag fühlte ich mich, als wäre ich schon seit Jahren dabei.

Die ersten Tage in einem neuen Unternehmen fühlen sich ja immer ein bisschen nach erstem Schultag an. Kannst du uns erzählen, wie deine ersten Tage bei uns waren?

Die ersten Tage waren geprägt durch eine starke Informationsflut, was ja ganz normal ist. Auf meinen eigenen Wunsch hin begann ich dann bereits ab dem zweiten Tag mit der Bearbeitung von Kundenaufträgen. Mein Mentor hat mich direkt aufgenommen und sofort in die Bearbeitung der bestehenden Aufgaben integriert. Wenn es um die Einarbeitung in neue Tools geht, kommt mein Mentor auf mich zu, um mir die Werkzeuge direkt und praxisbezogen beizubringen. Alternativ gehe ich auch oft auf ihn zu, wenn ich Fragen zu bestimmten Themen habe.

Kannst du schon sagen, was dir an deinem neuen Job am meisten Spaß bereitet?

Die abwechslungsreichen Themen und die Einbeziehung in neue Kundenprojekte von Anfang an bereiten mir am meisten Freude.

Was gefällt dir besonders an GODYO?

Die kurzen Wege und die direkte Art. Vieles hat man selbst in der Hand und wenn man mal nicht weiterkommt, hat man den starken Rückhalt durch seine Kolleginnen und Kollegen.

Ich arbeite gerne hier, weil ich besonders den Umgang im Team super finde. Es ist egal, ob jemand schon seit 20 Jahren dabei oder gerade frisch eingestiegen ist, alle werden gleichbehandelt. Außerdem gefällt mir die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wie ich ein Kundenprojekt angehen und konzipieren möchte.

Wie würdest du GODYO als Arbeitgeber beschreiben?

GODYO ist ein offenes und zukunftsorientiertes Unternehmen mit zahlreichen Möglichkeiten zur individuellen Weiterbildung und eigenen Entfaltung.

Vielen Dank, David. Hast du zum Abschluss vielleicht noch einen Tipp für zukünftige Bewerberinnen und Bewerber?

Offen sein und sich nicht verstellen. Man kann ruhig zugeben, wenn man zum Beispiel eine Technologie noch nicht aus dem Effeff beherrscht. Engagement und Wissbegierde zahlen sich hier aus.